Montag, 9. April 2012

Frühlingszeit=Renovierungszeit - mit richtigen Mitteln selbst gemacht

Gesundheits- und umweltschonende Materialien sind nicht immer teurer

(roc) Die Hobby-Renovierer sind noch nicht ausgestorben. Die Baumärkte und Fachgeschäfte rund um und in den Städten wären nicht so präsent, wenn es keinen Bedarf für das angebotene Hobby-Renovierungs-Programm gäbe. Doch sind einige Dinge zu beachten, unter denen das Selbermachen betrachtet werden sollte.

Unter dem Gesichtspunkt der Gesundheit ist bei der Auswahl von Produkten und Verarbeitungsverfahren in erster Linie entscheidend, dass diese die Gesundheit derer die damit umgehen oder die damit leben, möglichst wenig beeinträchtigen.

Die Wahl der Arbeitsmethode beim Renovieren kann unter dem Aspekt von „Umweltschonend oder nicht“ erfolgen. Der jeweilige Nutzen der Materialien sollte jedoch vor dem Hintergrund möglicher Gesundheits- oder Umweltbelastungen hinterfragt werden.

Allgemein wird angenommen, dass umwelt- und gesundheitsschonende Materialien grundsätzlich mehr Kosten verursachen als andere sind. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Z.B. bei Tapeten: Oft sind Alternativen aus umweltverträglichem Papier bei gleichem Oberflächeneindruck preisgünstiger als Kunststoffe oder Glasfaser. Bei Bodenbelägen kosten zwar Linoleum oder massive Holzböden mehr als die synthetischen Beläge, aber ist die Haltbarkeit und Reparierbarkeit größer. Bei Wandfarben gibt es Ausführungen, die „sehr gute Umwelt- und Gesundheitseigenschaften“ aufweisen und in allen Preissparten gefunden werden können.

Ein wichtiger Punkt ist die Beratung beim Kauf. Je ungeübter ein Heimwerker ist, umso mehr Beratung wird benötigt. Nicht immer ist der erste Berater der im Baumarkt oder Fachgeschäft gefragt wird, „der“ Fachmann. Daher sind mehrere Gespräche bei verschiednen Anbietern nötig, um alle gestellten Fragen verständlich beantwortet zu erhalten. Nie unter Preis- oder Zeitdruck die Kaufentscheidung treffen.

Bei der Verarbeitung der unterschiedlichsten Materialien sind unbedingt die jeweils für das Produkt notwendigen Sicherheitsregeln zu berücksichtigen. So sind die Gefahrensymbole (Flamme, Kreuz, Totenkopf u.ä.) an den Produkten unbedingt zu beachten. Gebrauchs- und Herstelleranweisungen sowie Sicherheits- und Gefahrenhinweise sind genauestens einzuhalten. Die richtige Arbeitskleidung sorgt auch für Sicherheit.

Auch das Lüften der Arbeitsräume, das Reinigen der benutzten Werkzeuge und die Rückgabe von nicht verbrauchten Farben und Lacke an das Schadstoffmobil oder Bringhof gehören mit zur Einhaltung der Sicherheitsregeln.

Wenn die aufgeführten Empfehlungen eingehalten werden, dann stehen dem Hobby-Renovierer alle Türen, Fenster, Wände, Fußböden u.v.m. weit offen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen