Freitag, 14. November 2014

Liegt HSK in Finnland?



Eine Außendienstmitarbeiterin aus Hamburg, tätig für die Firma bei der ich in der 80er Jahren auch beschäftigt war, erhielt einen neuen Dienstwagen. Da der Betrieb in Arnsberg ansässig war, wurde das Fahrzeug mit einem HSK-Kennzeichen zugelassen. Zuhause in Hamburg wurde das schicke neue Fahrzeug von der Familie und den Nachbarn gebührend bewundert. Eine der Nachbarinnen fragte: „Ist das eine finnische Firma für der Sie tätig sind?“. „Warum“, die Gegenfrage. „Nun, weil der Wagen auf HelSinKi zugelassen ist“, lautete die Antwort. Frage: Ist der HSK gedanklich so weit von Hamburg entfernt wie Finnland von uns, oder aber ist es eine Auszeichnung mit der großen Stadt Helsinki in Verbindung gebracht zu werden? Ich habe keine Antwort darauf gefunden. Evtl. Sie? fragt
                                                                                                         Wolfgang Rochna

„Herzlich Willkommen zur Lokalzeit Südwestfalen“…



 …sagt seit Jahren die Journalistin und TV-Moderatorin Michaela Padberg


Von Wolfgang Rochna



„Oh, das ist aber ganz schön voll hier“, sagt die gutgelaunte Michaela Padberg bei unserem Treffen im Café an der Ruhr. Das stimmt, denn am frühen Vormittag so viele Gäste anzutreffen kann als gute Ortswahl zu einem Gespräch gewertet werden. Michaela Padberg (Jg. 1967) ist, so habe ich von ihr gelesen „ein echtes sauerländisches Kind“. „Ja, dazu stehe ich“, meint sie darauf angesprochen, „denn hier habe ich mein Abitur am St. Ursula-Gymnasium in Neheim gemacht und bin nach dem Studium von Sport und Germanistik wieder hier gelandet“.

Ein sauerländische Kind

Erste journalistische Schritte wurden neben dem Studium bei der Westfalenpost und beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt gemacht. Ein Volontariat bei Radio Sauerland schloss sich an, wobei die Hörer bereits ihre Stimme hören konnten. Seit 15 Jahren ist sie inzwischen beim WDR-TV und eine der Moderatorinnen, die um 18 Uhr die südwestfälischen Nachrichten verkünden und um 19.30 Uhr die Live-Sendung „Lokalzeit Südwestfalen“ präsentieren.

„Ja, wir sind Journalisten und keine Sprecher“, betont sie. Darauf kommt es ihr sehr an, denn alle gesprochenen Texte sind nach Ansicht der später zu sendenden Bildbeiträge selbst geschrieben, passend formuliert und inhaltlich genau auf den Punkt gebracht. Um vollständig auf dem Laufenden zu sein, muss sie gegen 10.30 Uhr ihr zuhause verlassen um 12 Uhr an der täglichen Redaktionssitzung teilzunehmen. In dieser Sitzung wird festgelegt, was abends gesendet werden soll. Ab dann läuft die Uhr um zu den späteren Sendezeiten auch alle Texte und Informationen fertig zu haben.

Die Redaktionssitzung ist ein „Muss“

Alle Bildbeiträge werden von den zuständigen Redakteuren „abgenommen“, d.h. sie werden auf Aktualität, Sendetauglichkeit und Themenverständlichkeit geprüft. Dazu werden dann die verbindenden Texte geschrieben. „Mit heißer Nadel fertig gestellte, d.h. sehr spät fertig gewordene Beiträge kommen auch vor, dann muss man sehr flexibel sei um alles richtig und verständlich darzustellen“, meint Michaela Padberg lächelnd, „die Qualität darf darunter nicht leiden“.

Ja, die Garderobe vor der Kamera, gibt es da Spielregeln oder Vorschriften, wie ist das? Die ehrliche Antwort darauf ist, dass jeder der drei sich abwechselnden Moderatoren die Kleidungsstücke aus dem eigenen Bestand aussucht, die er gerade gerne möchte. „Wir können uns auch beraten lassen“, sagt sie, „aber das kommt sehr selten vor. Neon-Farben oder ein schrilles Outfit ist nicht erwünscht“.

Neon und Schrilles haben keine Chance

Die Moderatoren haben kaum Einfluss auf die Schwerpunkte der Sendungen. Das wäre auch nicht nötig, denn die dafür eingesetzten Spezialisten kennen sich sehr gut mit der ihnen anvertrauten Materie aus. Dem Eindruck, dass „unsere“ Gegend wohl seltener in der Berichterstattung vorkommt, hält sie entgegen, dass eine tägliche Statistik über die räumliche Zuordnung des gesamten Sendegebietes erstellt wird. Und danach verteilen sich die Schwerpunkte sehr gleichmäßig auf die ganze Region.

Zum Schluss kommen wir auf das in unserer Stadt und Umland oft sehr gelobte Ehrenamt zu sprechen. „Ja“, sagt sie, „das ist wichtig. Ich selber bin auch ehrenamtlich tätig. So in der Schule, im Tennis-Sport durch meine Tochter und in Verbindung mit meiner früheren Schule, dem St. Ursula-Gymnasium in Neheim“.

Bei unserer Verabschiedung nach über einer Stunde ist das Café immer noch sehr voll. Und der Grüne Tee und der Cappuccino haben geschmeckt.

Donnerstag, 13. November 2014

JuleA-Splitter




(Roc) In der Realschule Arnsberg wurde jetzt der 2.000 Teilnehmer im Gesamt-Projekt gezählt. Die Schülerin Lena Kölsch aus der Klasse 10 d, die sich im angelaufenen Herbstkurs als Schülerlehrerin im Fach PC/Pablet aktiv ist,  erhielt aus den Händen von Gebietsdirektor Stephan Köster von der Sparkasse Arnsberg-Sundern ein Jubiläums-Präsent. An dieser Schule gab es bisher 423 Teilnehmer.

Das Projektteam erhielt vom Bundesverband Deutscher Stiftungen in Berlin eine Urkunde, in der „JuleA“ für die Nominierung zum „Deutscher Engagementpreis 2014“ gewürdigt wird. Es wird zu der Nominierung gratuliert und für den Einsatz für das Gemeinwohl gedankt. Unterzeichnet hat u.a. Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Radio Sauerland plant eine einstündige Bürgerfunk-Sendung über das ehrenamtliche Projekt „JuleA“. Die bereits erfolgten Vorgespräche zeigen, dass die aktuell laufenden Herbstkurse u.a. an den drei Arnsberger Realschulen eine gute Basis für eine solche Sendung sind.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

seniorTrainer-Treffen im November

Das nächste seniorTrainer-Treffen  findet am 7. November 2014 um 9.30 Uhr im Rathaus Neheim, Konrad-Adenauer-Saal ( 1. O.G.), Rathausplatz 1 statt.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

JuleA-Splitter




(Roc) Die Städt. Realschule Marsberg startet nach den Herbstferien in den 4. Kursblock seit der dortigen Projekteinführung im Jahr 2012. Marsberg ist nach Sundern der 2. Projektstandort, der vollkommen selbstständig das Kursgeschehen organisiert. In Marsberg gab es bisher 133 Teilnehmer.

An der Marienschule Brilon, dem neuen Projektstandort, wurden ca. 100 SchülerInnen der 9. Klassen vom Projektteam über  „JuleA“ informiert. Mit der Kennenlernstunde am 21. Oktober beginnt dort erstmalig das Kursgeschehen. Die dortige Sparkasse Hochsauerland, Brilon übernimmt die anfallenden Lehrmittelkosten.

Die Städt. Realschule in Olsberg beginnt am 28. Oktober den 3. Kursblock seit der Projekteinführung im Jahr 2013. Bisher konnten hier 122 Teilnehmer gezählt werden. Mit 88 Jahren hat hier der bisher älteste Teilnehmer in einem Handy/Smartphone-Kurs teilgenommen.

Die Städt. Realschule Neheim, seit 2009 Projektteilnehmer, startet am 30. Oktober mit der Kennenlernstunde und der sich anschließenden 1. Kursstunde in den Herbst-Kursblock. Seit der Projekteinführung gab es hier in bisher sieben Kursblöcken 541 Teilnehmer.

Sobald alle Herbst-Kurse gestartet sind, ist damit zu rechnen, dass die bisherige Gesamt-Teilnehmerzahl von 1.803 dann vermutlich auf über 2.000 ansteigt.

Wegen des großen Erfolges, besonders im gesamt-HSK, hat das nach wie vor ehrenamtlich tätige Projektteam aus Arnsberger seniorTrainern mit allen auswärtigen Schulen vereinbart, dass diese nach dem 3. Kursblock in den Projekt-Selbstständigkeit entlassen werden. In Sundern und Marsberg ist das bereits geschehen. Olsberg wird als nächster Standort in die Selbstständigkeit entlassen. Das Arnsberger Projektteam steht diesen Schulen auch während dieser Phase, wenn gewünscht, mit Rat und Tat zur Seite. Die Standorte Werl, Recklinghausen und Rüthen arbeiten seit den jeweiligen Projekteinführungen in Eigenregie. Hier war das Projektteam „Pate“ bei der Installation und Erstdurchführung des Kursgeschehens.

ASS- ein Ass, dass immer sticht



Der ArnsbergerSeniorenService ist eine Herzensangelegenheit von seniorTrainer Paul Achim Brinkmann.
Frage: Wer sind die aktiven Mitglieder des Projekts?
                                                                                                                                            Antwort: Der ArnsbergerSeniorenService ist eine ehrenamtliche Initiative der seniorTrainerInnen unter der Trägerschaft der Stadt Arnsberg.
Frage: Was verbirgt sich hinter dem ehrenamtlich durchgeführten Projekt?                
Antwort: Ziel des ASS ist es Hilfsbedürftigen in ihrem häuslichen Umfeld beizustehen. Sei es die Einsamkeit, die Begleitung zum Arzt, beim Ausfüllen von Formularen etc., und/oder bei kleinen Reparaturen, die selbst nicht ausgeführt werden können bzw. von gewerblichen Unternehmen nicht angenommen werden.
Frage: Wie und warum sind Sie darauf gekommen das Projekt zu initiieren?                          
Antwort: „Auch das Nichtstun will gelernt sein“. Nach Eintritt in den Ruhestand habe ich nach einer sinnvollen gemeinnützigen Tätigkeit gesucht und festgestellt, dass in einer immer älter werdenden Gesellschaft viele allein lebende Menschen schon mit einfachen Tätigkeiten des täglichen Lebens ein Problem haben.
Frage: Wer kann das Projekt in Anspruch nehmen und welche Kosten entstehen dabei?                                                                                                                
Antwort: Grundsätzlich jeder, gleich welchen Alters oder Geschlecht, sofern er/sie der Hilfe bedarf. Unsere Tätigkeit ist unentgeltlich, lediglich die uns entstehenden Kosten (Fahrgeld, Material) sollten von den Hilfesuchenden getragen werden.
Frage: Gibt es genügend Nutzer des Projekts?                                         
Antwort: Das Angebot wird oft und gern angenommen. Doch leider ist das Projekt ASS trotz mehrfacher Werbung noch nicht überall angekommen. Arnsberg besteht aus 15 Ortsteilen und somit ist es unseren 18 Mitstreitern nicht immer möglich alle anstehenden Aufträge so zu erfüllen, wie es uns eigentlich lieb wäre. Insbesondere im Bereich „Betreuung“ hat es noch erheblichen Personalbedarf, weil diese Aufträge nicht immer mit einem einmaligen Besuch abzuhandeln sind.
Danke für das Gespräch.
Die Fragen stellte Wolfgang Rochna