Sonntag, 1. September 2013

JuleA-Splitter



(Roc) Das „JuleA“-Projektteam, seniorTrainerin Charlotte Kätsch und seniorTrainer Wolfgang Rochna erhielt am 8. August vom Arnsberger Bürgermeister Hans-Josef Vogel einen Brief mit dem Dank für die großartige und erfolgreiche Arbeit im „JuleA“-Projekt.


Nach den Sommerferien plant die städt. Realschule Sundern am 8. Oktober mit einem weiteren Kursblock, dem dritten an dieser Schule seit Mitte 2012, zu starten. Bisher konnten dort 127 Teilnehmer gezählt werden.



Das Projektteam hat in Gesprächen mit dem entsprechenden NRW-Ministerium in Düsseldorf erreichen können, dass zukünftig alle am Projekte teilnehmenden städt. Realschulen oder sonstigen städt. Schulformen durch ihre Kommune die NRW-Ehrenamtszertifikate ausstellen lassen können. Hierzu genügt ein kurzer formloser Antrag in Düsseldorf, dem in der Regel kurzfristig stattgegeben wird.



Aufgrund der rasanten Ausbereitung von „JuleA“ (acht Standorte) und den damit verbundenen ehrenamtlich erbrachten organisatorischen und planerischen Leistungen des Projektteams, hat dieses allen bisher teilnehmenden auswärtigen Schulen vor den Ferien mitgeteilt, dass nach ca. 1 bis 1 ½ Jahren Projektlaufzeit, also nach drei Kursblöcken je Schule, diese dann in die Projektselbstständigkeit entlassen werden. Nach dieser Laufzeit sind erfahrungsgemäß alle projektunterstützenden und begleitenden Schritte wie Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und Organisation so gefestigt, dass diese in die eigenen Schul-Hände gelegt werden können. Selbstverständlich steht das Projektteam auch in der Projektselbständigkeit allen Partnern  bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite. Die teilnehmenden Arnsberger Realschulen sind von diesem organisatorischen Schritt nicht betroffen.

Der betrügerische Enkel- und Verwandtentrick


Hinweise und Tipps vom Kommissariat Kriminalprävention, Meschede

Von Wolfgang Rochna

Immer wieder kommt es vor, dass in Telefonanrufen bei älteren Menschen vorgetäuscht wird, dass ein naher Verwandter plötzlich in eine finanzielle Notlage gekommen ist und um einen größeren Bargeldbetrag bittet. Das ist nicht der Beginn einer familiären Hildaktion, sondern ein ganz mieser betrügerischer Trick. Denn, hierbei handelt es sich um eine Betrugstat zum Nachteil älterer Menschen mit identischer Vorgehensweise, so die Polizei.
So gehen die Betrüger vor:
Sie nehmen telefonisch Kontakt mit älteren Menschen unter dem Vorwand auf, Verwandte (z. B. Sohn, Enkel, Neffe) oder gute Bekannte zu sein (z.B. „Rate mal, wer am Telefon ist“?).
Dann täuschen sie eine akute Notlage vor und bitten um hohe Bargeldbeträge, weil sie zum Beispiel „ein neues Auto, ein teures TV-Gerät oder sonstigen Gegenstand gekauft und sich dabei finanziell übernommen haben“.
Der psychische Druck auf die Opfer wird durch mehrere Anrufe in kurzer Zeit erhöht.
Die Täter bitten im Verlauf der Gespräche auch um absolute Verschwiegenheit.

Weil sie angeblich selbst nicht kommen können, vereinbaren sie dann mit dem Angerufenen ein geheimes Wort, mit dem sich eine Ihnen noch nicht bekannte Person als berechtigt ausweisen wird, das Geld persönlich abzuholen.

Als Folge davon hoben in zahlreichen Fällen die Geschädigten nach solchen Gesprächen hohe Geldbeträge (bis zu mehrere Zehntausend Euro!) bei ihrem Geldinstitut ab, um zu helfen.

Um nicht Opfer eines so genannten „Enkelbetruges“ zu werden, gibt die Polizei folgende Tipps:
Lassen Sie sich nicht durch nettes Auftreten oder freundliche Gesprächsführung blenden - bleiben Sie misstrauisch.
Hinterfragen Sie den Anrufer. Handelt es sich wirklich um einen Verwandten?
Rufen Sie ihre(n) Verwandte(n) oder Bekannte(n) unter der Telefonnummer zurück, die Sie auch bei anderen Gesprächen wählen und besprechen Sie die Angelegenheit noch einmal. Vermeiden Sie in jedem Fall übereilte finanzielle Aktionen.                                                                              
Setzen Sie andere nahe Angehörige in Kenntnis.
Bitten sie darum, dass ihr Enkel oder Angehöriger persönlich vorbeikommt und das Geld abholt. Händigen Sie auf keinen Fall Geldbeträge an fremde Menschen aus.
Scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu benachrichtigen: Informieren Sie sofort die Polizei (Polizeinotruf 110), wenn Sie vermuten, dass es ein Telefonbetrüger auf Sie abgesehen hat.
Wenden Sie sich auch an Ihre Polizei, wenn Sie bereits Opfer geworden sind: Erstatten Sie Strafanzeige!
Der Opferschutzbeauftragte (Tel.: 0291/9020-4600) des Kommissariats Kriminal-Prävention hilft Ihnen gerne.

Hinweise und Tipps zur Kriminalitätsvorbeugung gibt das Kommissariat Kriminalprävention in 59872 Meschede, Emhildisstraße 16, Tel.: 0291 / 90877-0

Samstag, 17. August 2013

seniorTrainer-Sitzung im September 2013

Die nächste monatliche Sitzung der Arnsberger seniorTrainer findet am 6. September 2013 ab 9.30 Uhr im Rathaus Neheim, Konrad-Adenauer-Saal (1. Stock) statt.

Donnerstag, 1. August 2013

Wir lassen die Puppen tanzen…

sagen die seniorTrainer/innen Gaby Bäcker, Ingrid Dormann, Gabriele Henkel, Georg Werner und Ilka Wolter.

Frage: Was verbirgt sich hinter dem ehrenamtlich durchgeführten Projekt?                  

Antwort: Das Arnsberger Figurentheater (AFit) will bei den verschiedensten Anlässen (Versammlungen, Festen, Feiern u.vm.) diese durch themenbezogene humorvolle Spielszenen bereichern und das möglichst mit der Einbindung des Publikums.                                                                                                           
Frage: Wie und warum sind Sie darauf gekommen das Projekt zu initiieren?                                                                                                                             

Antwort: Die Idee zu diesem Projekt entstand aus einer Übungsaufgabe während der Qualifizierungsmaßnahme zum seniorTrainer/in im Jahr 2011. Zudem entsprach der Projektgedanke unseren persönlichen Vorstellungen von ehrenamtlicher Tätigkeit.                                                                                                                
Frage: Wer kann das Projekt in Anspruch nehmen und welche Kosten entstehen dabei?                                                                                                                     

Antwort:  Das Angebot kann jede Gruppe/Verein oder auch Privatpersonen annehmen. Für die Aufführung entstehen keine Kosten. Lediglich der den Akteuren tatsächliche Aufwand wie z.B. Fahrkosten o.ä. wird mit entsprechenden pauschalen abgegolten.
Frage: Gibt es genügend Nutzer des Projekts und suchen Sie weitere Unterstützer?                                                                                                              

Antwort: Das Figurentheater ist bereits mehrfach aufgetreten. Das Projekt ist aber noch nicht so bekannt. Daher sind wir für jeden Auftritt sehr dankbar. Es werden dringend weitere Mitspieler gesucht, die Freude am Entwickeln und Spielen von Szenen haben. Im August starten wir wieder mit neuen Proben u.a. mit dem Ziel, die Spieltechnik noch weiter zu verfeinern.

Die Fragen stellten Eduard Kuntz und Wolfgang Rochna                                               

Informationen zum Projekt gibt die Städt. Geschäftsstelle Engagementförderung, Leitung Petra Vorwerk-Rosendahl, Tel. 02931/9638104 (vormittags)                                                                           

JuleA-Splitter




(Roc) Am 11. Juli erhielten 25 Schülerlehrer/innen aus den Klassen 9 des zweiten „JuleA“-Kurses an der Städt. Realschule Marsberg ihre mit der freiwilligen Teilnahme erworbenen NRW-Ehrenamtszertifikate. An dieser Schule gab es bisher insgesamt 105 Teilnehmer. Das Durchschnittsalter der Seniorschüler/innen lag bei 62,4 Jahre. Damit verfügt der Standort Marsberg über das niedrigste Durchschnittsalter aller bisherigen Seniorschüler.

Am 18. Juli konnten am bisher ersten teilnehmenden Gymnasium (Frh.-v.-Stein) in Recklinghausen 14 Schülerlehrern/Innen die erworbenen NRW-Landesnachweise (Ehrenamtszertifikate) übergeben werden. Nach einer Vor-Ort-Beratung im März 2012 hat das Gymnasium das Projekt mit Einschaltung des Arnsberger Projektteams, weitgehend selbstständig anhand von Checklisten und Erfahrungsberichten aus Arnsberg organisiert. Mit einem Durchschnittsalter von 72 Jahren drückten hier bisher die ältesten Seniorschüler die Schulbank.

Die städt. Realschule Sundern plant im September 2013 den Start des dritten Kursblocks an dieser Schule. Bisher konnten dort 127 Teilnehmer gezählt werden. Hier lag das Durchschnittsalter der bisherigen Seniorschüler bei 66,1 Jahren.

Mit der Städt. Realschule in Bad Münstereifel sind Erstgespräche zur Einführung von „JuleA“ für den Zeitraum nach den Sommerferien geplant. Vom Projektteam erstellte Checklisten und Arnsberger Erfahrungsberichte, Statistiken und die Projekt-Chronik liegen der dortigen Schulleitung bereits vor.

Das Kreuz mit dem Kreuz


Informationen und Tipps von Dr. med. Jochen B. Müller, Facharzt f. Allgemeinmedizin, Arnsberg-Neheim

Fast alle kennen sie: Rückenschmerzen. Ob Nackenverspannungen, Blockierungen der Brustwirbelsäule oder tief sitzende Kreuzschmerzen – jede Etage der Wirbelsäule kann betroffen sein.
In Deutschland sind Rückenschmerzen eine der häufigsten Gründe nicht nur für Arztbesuche sondern auch für Krankschreibung und vorzeitige Berentung.
Schmerz sollte als Warnsymptom immer ernst genommen werden, insbesondere, wenn zusätzlich  Muskelausfälle, Taubheit oder gar Inkontinenz auftreten. Dann sollten schnellstmöglich der Hausarzt oder der Orthopäde aufgesucht werden. Dieser kann mittels einer körperlichen Untersuchung und gfs. zusätzlicher (Schichtbild-) Diagnostik, abschätzen, ob und inwieweit eine Bandscheibe auf abgehende Nervenwurzeln drückt.
Häufig ist Bewegungsmangel, vergesellschaftet mit Übergewicht, die Ursache: Mit dem Schuleintritt beginnt die Karriere des Sitzens: Im Unterricht, bei den Hausaufgaben, bei den Mahlzeiten, am PC und vor dem Fernsehen. Auch im Erwachsenenalter ist für die meisten Bewegung Mangelware: Einer Studie der Uni Köln zufolge bewegt sich der deutsche Beamte inklusive Weg zur Arbeit zu Fuß lediglich 600-800m täglich. Für diese Wegstrecke benötigt man etwa so viel Kalorien, wie in einem halbem „Mon Cheri“ stecken. Übrigens: Eine Scheibe Knäckebrot pro Tag über den tatsächlich benötigten Kalorienbedarf hinaus bedeutet 1 kg Gewichtszunahme pro Jahr …
Damit der Teufelskreis von Schmerz, Verspannung und Fehlhaltung gar nicht erst aktiviert wird, sind muskelstärkende Sportarten wie Wandern, Radfahren & Rückenschwimmen ideal.
Aber auch der bzw. die Haus- oder Fachärztin kann ein guter Ansprechpartner sein: Diese/r kann zu Präventionsmaßnahmen gemäß Paragraph 20 SGB V beraten: Die Krankenkassen sind verpflichtet, Kosten für vorbeugende Kurse wie Yoga, Rückenschule, Pilates, Wassergymnastik zu 75 % zu übernehmen. Einige Krankenkassen übernehmen darüber hinaus die Kosten für Osteopathie. Falls erforderlich, kann auch Reha-Sport rezeptiert werden, und zwar 50 Einheiten für 1 Jahr. In medizinisch begründeten Fällen kann Akupunktur, Physiotherapie und eine TENS-Stromtherapie vom Arzt erwogen werden.

Samstag, 27. Juli 2013

Städt. Geschäftsstelle Engagementförderung ist umgezogen

Die für die Arnsberger seniorTrainer wichtige Anlaufstelle Engementförderung ist umgezogen.

Die neue Anschrift lautet:

Geschäftsstelle Engagementförderung
Clemens-August-Str. 116, 59821 Arnsberg

Petra Vorwerk-Rosendahl            Tel. 02931- 9638104
Kornelia Schweineberg                Tel. 02931-788169
Svenja Schauerte                        Tel. 02931-5483343
Yvonne Wobbe-Potofski              Tel. 02931-5483367

Die bisherigen Mail-Adressen haben sich nicht geändert.

Die neuen Räumlichkeiten befinden sich im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg, Raum 1.04