Mittwoch, 12. September 2012

JuleA: Toller Auftakt in Marsberg

Am Dienstag, dem 11. September fand in der Realschule Marsberg der Auftakt zur dort erstmals installierten ehrenamtlich initiierten Kursblockreihe "JuleA-HSK" (Jung lehrt Alt ) statt. Auf den HSK-weiten werbewirksamen Aufruf im Projekt-Medienpartner SAUERLANDKURIER hatte sich auch die Realschule Marsberg, neben vier weiteren Realschulen im HSK, beworben. 
Dank der tollen Vorarbeit der Schulleitung, vertreten durch den 2. Konrektor Torsten Lichau, konnten die Arnsberger seniorTrainer/in Charlotte Kätsch und Wolfgang Rochna vom Projektteam "JuleA" insgesamt 56 Teilnehmer zur Kennenlernstunde begrüßen. In dieser Stunde wurde das außergewöhnliche Projektformat, der 1:1 Unterricht, ausführlich erklärt, die Ausgabe der Kurspläne vorgenommen und das gegenseitige Kennenlernen der zukünftigen Seniorschüler mit ihren Schülerlehrern durchgeführt. Eine Fragerunde und der obligatorische Fototermin mit der anwesenden örtlichen Presse rundeten die Veranstaltung ab. Der Altersdurchschnitt der Seniorschüler liegt in Marsberg bei 66 Jahren. Die älteste Teilnehmerin ist 86 Jahre alt.
Ab der kommenden Woche werden bis ca. Mitte November, einmal wöchentlich die kostenlosen Kurse in Handy-Kunde, PC-Kunde und Situations-Englisch in der Realschule Marsberg durchgeführt. Die kostenlose Durchführung ist deshalb möglich, weil die Sparkasse alle anfallenden Lernmittelkosten übernimmt.

Sonntag, 2. September 2012

Meine Meinung zu "Mehr Geld für Afghanistan?"


In den Medien war zu lesen und zu hören: Die internationale Staatengemeinschaft will Afghanistan für den Wiederaufbau mit 13 Milliarden Euro in den nächsten vier Jahren unterstützen. Der zugesagte deutsche Anteil beträgt bis 2016 jährlich 430 Millionen Euro. Wohlmeinend könnte man sagen: Soweit so gut. Denn uns und dem übrigen Europa, außer Finnland und Spanien, ist ja auch nach dem zweiten Weltkrieg mit dem USA-Marshall-Plan auch geholfen worden. Doch in 19! europäische Länder flossen in den Jahren 1948 bis 1952 insgesamt umgerechnet ca. 75 Milliarden Euro. Bei der nun zugesagten beträchtlichen Summe konnte sich der afghanische Präsident Karsai sehr gut verpflichten, sich für mehr für Demokratie und gegen die Korruption einzusetzen.  Später war zu lesen, dass jedoch genau dieser Präsident beklagte, nunmehr sei der „Gipfel“ von wachsendem Ausmaß der Bestechlichkeit und Vorteilsnahme in seinem Land erreicht. Schöne Aussichten! Meine Meinung: Da stellt sich die Frage: Haben wir, denen es an Kita-Plätzen fehlt, wo die Tafeln immer größeren Zuspruch haben (müssen), wo Gesundheitsleistungen rigoros gekürzt werden und weitere soziale Leistungen immer mehr schrumpfen, soviel unseres Geldes trotzdem übrig, um einen so maroden und korrupten Staat zu unterstützen? Und in dem Zusammenhang, müssen wir weiter mit ansehen, dass Angehörige der Bundeswehr, wie der ehem. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) es formulierte „unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen“ und z.T. mit ihrem Leben bezahlen?                                                                                                       
                                                                                                                                        Wolfgang Rochna                                                                                  

Samstag, 1. September 2012

Feierstunde: 10 Jahre seniorTrainer in Arnsberg

Am 31. August fand im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg eine Feierstunde anlässlich des zehnten Geburtstages des Arnsberger seniorTrainer statt. Viele aktive seniorTrainer, oft mit ihren Partnern, erlebten eine würdige Veranstaltung in der geladene Festredner das seniorTrainer-Wesen insgesamt, besondes aber die sehr erfreuliche Entwicklung von 2002 bis 2012 würdigten. 

Die Begrüßung der Anwesenden übernahm Teamsprecher Peter Siepmann. Zwei heitere Szenen des neuen, auch auf seniorTrainer-Basis geschaffenen  Arnsberger Figurentheaters, zeigten dass "Altes Eisen" nicht immer das ist was zunächst dahinter vermutet wird. So wurde auch Bürgermeister Hans-Josef Vogel, nachdem er im Zwiegespräch mit einer Puppe seine berufliche Lehrzeit und seinen Werdegang darlegte, der Ehrenbrief zum dann verdienten Bürgermeister überreicht. 
BM Vogel machte in einer Ansprache deutlich, wie wichtig das gesamte Bürgerschftliche Engagement sei. Arnsberg habe das schon sehr früh erkannt und dass die seniorTrainer ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Bürgerbeteiligung seien. Dazu sei es sehr wichtig, dass dem Bereich Demenz noch mehr als bisher Beachtung geschenkt werden müsse, denn Arnsberg, er belegte das mit neuen auf Stadtteile bezogene eindrucksvollen Zahlen,  würde immer älter. 
Peter Fettweis, Ministerialrat a.D. aus Düsseldorf gab einen Rückblück auf die letzten zehn Jahre, die er aus dem Düsseldorfer Generationsministerium mit einem besonderen Blick auf die "Vorzeigestadt" Arnsberg sehr aktiv begleitet habe. 
Stefan Bischof vom ISAB Institut in Köln  (er war einer der "Geburtshelfer" 2002 in der Arnsberger Gründungsphase) stellte anhand von Entwicklungsschritten dar, wie sich das seniorTrainerwesen  in Deutschland und über die Grenzen hinaus inzwischen entwickelt hat. 
In einer vom WDR-Mann Dirk Hammel geleiteten Podiumsdiskussion stellten die Teilnehmer älterer und neuerer Ausbildungsgänge zum seniorTrainer ihre durchweg postiven Eindrücke und Erlebnisse bei und um ihre ehrenamtliche Tätigkeit als seniorTrainer dar. 
Auch die Engagementförderung, Petra Vorwerk-Rosendahl, im Figurentheaterstück als "Bindstrich-Emanze" tituliert, äußerte ihren Stolz in das Gesamtwerk so aktiv eingebunden zu sein. 
Ein schöner Ausklang des Bühnenprogramms war die Überreichung von Rosen durch das Sprecherteam  Inge Meier und Peter Siepmann an die Damen des Büros der Engagementförderung, die immer mit ihrem vollen Einsatz die seniorTrainer unterstützen.
Mit musikalischer Untermalung von Benedikt ter Braak klang die Veranstaltung mit einem Sektempfang aus.

Freitag, 24. August 2012

seniorTrainertreffen im September

Das monatliche seniorTrainertreffen findet am 7. September ab 9.30 Uhr im Konrad-Adenauer-Saal im Rathaus, 1. Etage statt.

Freitag, 17. August 2012

Offener Brief an die am "JuleA"-Projekt teilnehmenden Realschulen in Arnsberg


                                                                                                             17. August 2012
Liebe Frau Früchtl,                                                                                                          liebe Frau Hackmann,                                                                                                    lieber Herr Mono,
wir, das Projektteam von „JuleA“, hofft, dass sie eine angenehme erholsame unterrichtsfreie Zeit hinter sich haben und dabei Gelegenheit hatten, die Accus wieder aufzuladen.
In dieser Zeit hat sich mit und um „JuleA“ einiges verändert:
Unser Bemühen, zusammen mit dem SAUERLANDKURIER und der Sparkasse Arnsberg-Sundern,  „JuleA“ im Gesamt-HSK zu etablieren, hat einen großen Erfolg gehabt. Nach den Sommerferien beginnen in den Städten Brilon, Marsberg und Sundern die ersten Kurse unter unserer Patenschaft. In Olsberg ist der Start für den Spätherbst angedacht. Dazu kommt, dass das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Recklinghausen durch einen WDR 2-Hörfunkbericht auf „JuleA“ aufmerksam wurde und uns auch um unsere Unterstützung gebeten hat. Auch dort sind die Planungen soweit fortgeschritten, dass nach den Ferien der Kursbetrieb aufgenommen werden kann.
Sie sehen, es tat und tut sich was in Sachen „JuleA“!
Durch unsere damit verbundenen weiterhin ehrenamtlichen Tätigkeiten haben wir uns entschlossen, die Aufgaben im Team neu zu gestalten. Aus dieser Umgestaltung ergibt sich, dass für die
Realschule Arnsberg, Herrn Mono zukünftig  Eduard Kuntz, Tel. 02931-13374, Mail: kuntz-e12@t-online.de;
Realschule Hüsten, Frau Früchtl, Charlotte Kätsch, Tel. 02932-21178, Mail: charlotte@cosmicon.de;
Realschule Neheim, Frau Hackmann, Wolfgang Rochna, Tel. 02932-21327, Mail: w.rochna@gmx.de
als Erstansprechpartner zur Verfügung stehen.
Dahinter verbirgt sich der Gedanke, dass der Erstansprechpartner das jeweilige „JuleA“-Projekt unmittelbar und direkt steuert. Jedoch die weiteren Projektteammitglieder selbstverständlich nach wie vor sehr eng mit den einzelnen Standorten verbunden sind. So bitten wir Mail-Nachrichten immer parallel an alle drei Projektteam-Mitglieder zu senden.  Das Projektteam stützt sich untereinander und arbeitet weiterhin in enger Verbundenheit miteinander.

Sobald Sie mit ihrer Schule wieder planen, „JuleA“-Kurse durchzuführen, lassen Sie uns das bitte wissen. Wir werden mit der gewohnten Sorgfalt und aktivem Einsatz „JuleA“ in Arnsberg weiterhin als „Musterstadt“ lebendig gestalten.
Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die neue Unterrichtszeit.
Mit freundlichen Grüßen
Charlotte Kätsch   Eduard Kuntz   Wolfgang Rochna
             seniorTrainer/ Projektteam „JuleA“

Donnerstag, 2. August 2012

JuleA (Jung lehrt Alt): Eine Zwischenbilanz


SAUERLANDKURIER verhalf zu HSK-weiter Einführung
Nachdem das seniorTrainer-Projekt „JuleA“, ein Generationenweiterbildungs- und Schülerqualifizierungsprojekt, nunmehr vier Jahre in Arnsberg aktiv ist, kann eine positive Zwischenbilanz vorgelegt werden.
An den drei Arnsberger Realschulen hat es bisher 763 Teilnehmer an den kostenlosen ehrenamtlich durchgeführten Kursen gegeben. In der Realschule Arnsberg wurden vor den Sommerferien 41, in Neheim 57 und in Hüsten 37 NRW-Ehrenamtszertifikate den teilnehmenden Schülerlehrern überreicht. Das durch seniorTrainerin Charlotte Kätsch verstärkte Projektteam von seniorTrainer Eduard Kuntz und Wolfgang Rochna hatte bei der Zertifikatsübergabe in Hüsten aus dem Düsseldorfer-NRW-Generationsministerium die zuständige Referatsleiterin Andrea Hankeln zu Gast. Diese stellte in ihrer Ansprache dar, „dass „JuleA“ die ideale Verbindung zwischen den Generationen sei und der Projektgedanke, des Lernens der „Alten“ von den „Jungen“ eine absolute unterstützungswerte Verbindung sei. Die Engagementförderung der Stadt sei dabei sicher auch eine wichtige Einheit, wie auch die finanzielle Unterstützung der hiesigen Sparkasse. Dazu begrüße sie es sehr, dass das Projektteam inzwischen mit der medialen Hilfe eines Zeitungs-Verlages „JuleA“ im Gesamt-HSK einführe“.
Diese Einführungsphase, die im Februar mit einer großformatigen "Werbeseite" im SAUERLANDKURIER HSK-weit begann, hat in verschiedenen Kommunen Interesse geweckt. So lagen Anfragen aus Brilon, Marsberg, Olsberg und Sundern zur Beratung zwecks Einführung von „JuleA“ an den dortigen Realschulen vor. Das Projektteam hat diese Schulen mit ausführlichem Informationsmaterial, basierend auf den Arnsberger Rahmenbedingungen und Erfahrungen ausgestattet und bereits jeweils vor Ort erste Planungsgespräche geführt. In den Gesprächen konnte auch die Zusage der projektgebundenen finanziellen Unterstützung der hiesigen Sparkasse Arnsberg-Sundern überbracht werden. Bis auf Olsberg werden die Realschulen nach den Sommerferien in die schulaktive Phase mit Hilfe der Arnsberger seniorTrainer bringen. Da in  Olsberg die Schulform von Realschule auf Sekundarschule wechselt, wird dort der Start für den Herbst ds. J. geplant.
Als angenehmer Nebeneffekt der intensiven Öffentlichkeitsarbeit, hier mit einem Bericht im WDR 2-Hörfunk, hat sich das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus Recklinghausen beim Projektteam gemeldet und um Unterstützung zur Einführung von „JuleA“ gebeten. Ein Besuch bei der dortigen Schulleitung zeigte, dass anhand der Arnsberger Informationspapiere die Planungen, einschl. der Sponsorensuche  soweit fortgeschritten waren, dass einem Start nach den Sommerferien, unter Arnsberger Patenschaft, nichts mehr im Wege steht.                                                                                                            

Dienstag, 17. Juli 2012

Radegunde Ising, stellv. Schulleiterin der Realschule Hüsten geht in den Ruhestand


Liebe Frau Ising,
so, jetzt haben Sie es geschafft!

Radegunde Ising voll im Einsatz bei JuleA
Der stressige Schulalltag liegt hinter ihnen und Sie können die vor Ihnen liegende Zeit genießen.
Ohne Ihren Tatendrang wäre „JuleA“ niemals im Jahr 2008 an die Realschule Hüsten gekommen. Auch dafür sagen wir Ihnen unseren herzlichsten Dank.
Wir, das Projektteam von „JuleA“ wünscht Ihnen eine tolle, schöne, erholsame in vielen Bildern festgehaltene Zeit in der Sie evtl. auch an „JuleA“ denken und ggfs. Kurse nun besuchen können.

Ganz herzlich von
Charlotte Kätsch   Eduard Kuntz   Wolfgang Rochna
             seniorTrainer/ Projektteam „JuleA“