Donnerstag, 1. August 2013

JuleA-Splitter




(Roc) Am 11. Juli erhielten 25 Schülerlehrer/innen aus den Klassen 9 des zweiten „JuleA“-Kurses an der Städt. Realschule Marsberg ihre mit der freiwilligen Teilnahme erworbenen NRW-Ehrenamtszertifikate. An dieser Schule gab es bisher insgesamt 105 Teilnehmer. Das Durchschnittsalter der Seniorschüler/innen lag bei 62,4 Jahre. Damit verfügt der Standort Marsberg über das niedrigste Durchschnittsalter aller bisherigen Seniorschüler.

Am 18. Juli konnten am bisher ersten teilnehmenden Gymnasium (Frh.-v.-Stein) in Recklinghausen 14 Schülerlehrern/Innen die erworbenen NRW-Landesnachweise (Ehrenamtszertifikate) übergeben werden. Nach einer Vor-Ort-Beratung im März 2012 hat das Gymnasium das Projekt mit Einschaltung des Arnsberger Projektteams, weitgehend selbstständig anhand von Checklisten und Erfahrungsberichten aus Arnsberg organisiert. Mit einem Durchschnittsalter von 72 Jahren drückten hier bisher die ältesten Seniorschüler die Schulbank.

Die städt. Realschule Sundern plant im September 2013 den Start des dritten Kursblocks an dieser Schule. Bisher konnten dort 127 Teilnehmer gezählt werden. Hier lag das Durchschnittsalter der bisherigen Seniorschüler bei 66,1 Jahren.

Mit der Städt. Realschule in Bad Münstereifel sind Erstgespräche zur Einführung von „JuleA“ für den Zeitraum nach den Sommerferien geplant. Vom Projektteam erstellte Checklisten und Arnsberger Erfahrungsberichte, Statistiken und die Projekt-Chronik liegen der dortigen Schulleitung bereits vor.

Das Kreuz mit dem Kreuz


Informationen und Tipps von Dr. med. Jochen B. Müller, Facharzt f. Allgemeinmedizin, Arnsberg-Neheim

Fast alle kennen sie: Rückenschmerzen. Ob Nackenverspannungen, Blockierungen der Brustwirbelsäule oder tief sitzende Kreuzschmerzen – jede Etage der Wirbelsäule kann betroffen sein.
In Deutschland sind Rückenschmerzen eine der häufigsten Gründe nicht nur für Arztbesuche sondern auch für Krankschreibung und vorzeitige Berentung.
Schmerz sollte als Warnsymptom immer ernst genommen werden, insbesondere, wenn zusätzlich  Muskelausfälle, Taubheit oder gar Inkontinenz auftreten. Dann sollten schnellstmöglich der Hausarzt oder der Orthopäde aufgesucht werden. Dieser kann mittels einer körperlichen Untersuchung und gfs. zusätzlicher (Schichtbild-) Diagnostik, abschätzen, ob und inwieweit eine Bandscheibe auf abgehende Nervenwurzeln drückt.
Häufig ist Bewegungsmangel, vergesellschaftet mit Übergewicht, die Ursache: Mit dem Schuleintritt beginnt die Karriere des Sitzens: Im Unterricht, bei den Hausaufgaben, bei den Mahlzeiten, am PC und vor dem Fernsehen. Auch im Erwachsenenalter ist für die meisten Bewegung Mangelware: Einer Studie der Uni Köln zufolge bewegt sich der deutsche Beamte inklusive Weg zur Arbeit zu Fuß lediglich 600-800m täglich. Für diese Wegstrecke benötigt man etwa so viel Kalorien, wie in einem halbem „Mon Cheri“ stecken. Übrigens: Eine Scheibe Knäckebrot pro Tag über den tatsächlich benötigten Kalorienbedarf hinaus bedeutet 1 kg Gewichtszunahme pro Jahr …
Damit der Teufelskreis von Schmerz, Verspannung und Fehlhaltung gar nicht erst aktiviert wird, sind muskelstärkende Sportarten wie Wandern, Radfahren & Rückenschwimmen ideal.
Aber auch der bzw. die Haus- oder Fachärztin kann ein guter Ansprechpartner sein: Diese/r kann zu Präventionsmaßnahmen gemäß Paragraph 20 SGB V beraten: Die Krankenkassen sind verpflichtet, Kosten für vorbeugende Kurse wie Yoga, Rückenschule, Pilates, Wassergymnastik zu 75 % zu übernehmen. Einige Krankenkassen übernehmen darüber hinaus die Kosten für Osteopathie. Falls erforderlich, kann auch Reha-Sport rezeptiert werden, und zwar 50 Einheiten für 1 Jahr. In medizinisch begründeten Fällen kann Akupunktur, Physiotherapie und eine TENS-Stromtherapie vom Arzt erwogen werden.

Samstag, 27. Juli 2013

Städt. Geschäftsstelle Engagementförderung ist umgezogen

Die für die Arnsberger seniorTrainer wichtige Anlaufstelle Engementförderung ist umgezogen.

Die neue Anschrift lautet:

Geschäftsstelle Engagementförderung
Clemens-August-Str. 116, 59821 Arnsberg

Petra Vorwerk-Rosendahl            Tel. 02931- 9638104
Kornelia Schweineberg                Tel. 02931-788169
Svenja Schauerte                        Tel. 02931-5483343
Yvonne Wobbe-Potofski              Tel. 02931-5483367

Die bisherigen Mail-Adressen haben sich nicht geändert.

Die neuen Räumlichkeiten befinden sich im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg, Raum 1.04

Dienstag, 23. Juli 2013

Sugar MANCHE MÖGEN´S HEIß...

...auch die Senioren

Die Freilichtbühne Herdringen bietet am Mittwoch, den 28. August um 16 Uhr eine Seniorenvorstellung des "heißen" Stückes "Manche mögen´s heiß". 
In diesem turbulenten Stück geht es um eine Damenkapelle in den 30er Jahren in Chicago, in die sich zwei männliche Musiker geflüchtet haben, weil sie vom Gansterboß "Gamaschen-Columbo" und seinen Mannen gesucht werden.
Der Stoff des Stückes basiert auf dem bekannten Film mit dem gleichen Titel aus dem Jahr 1959 mit Marylin Monroe als Sugar und Tony Curtis als Joe und Jack Lemmon als Jerry.
Zu dieser Vorstellung kosten die Karten auf allen Plätzen 7,50 Euro, statt 10,50 Euro bzw. 10 Euro.
Eine rechtzeitige Kartenvorbestellung unter der Tel.-Nr. 02932-3 91 40 wird empfohlen.

Freitag, 19. Juli 2013

September-Treffen der seniorTrainer

Der Termin für das turnusmäßige monatliche Treffen der Arnsberg seniorTrainer im Monat September wird noch schriftlich bekannt gegeben. Das Treffen findet im Rathaus statt.
Denen, die zwischenzeitlich Urlaub haben, wird eine erholsame Zeit gewünscht.

seniorTrainer-Sommerfest am 2. August 2013

Das diesjährige Sommerfest der Arnsberger seniorTrainer am 2. August wird mit einer Wanderung zur "Hünenburg" begonnen. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am SGV-Heim in Oeventrop. Nichtwanderer können sich ab 11.30 Uhr am SGV-Heim einfinden. Für Kaffee, Kuchen, Grillwurst u.ä. sind 5 Euro p. P. vor Ort zu zahlen. Getränke werden individuell p.P. nach Verbrauch abgerechnet.
Den Grill werden die sTr Achim Brinkmann, Jürgen Kaiser und Heinrich Pohl bedienen.
Viel Spaß, Erholung und gutes Wetter wünschen die Organisatoren.

Samstag, 6. Juli 2013

Recht auf Selbstbestimmung




Tipps zur Patientenverfügung

Von Wolfgang Rochna

Körperlich gesund und geistig voll auf der Höhe den Alltag bis an das Lebensende zu meistern, das wünscht sich jeder. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Ein Unfall, eine schwere Krankheit oder eine starke Demenz im Alter bringen Menschen schnell in die Situation, in der sie nicht mehr selbst entscheiden können, auch nicht über ihre medizinische Versorgung.

Marlies Albus, Leiterin der Verbraucherzentrale in der Neheimer Burgstraße macht deutlich: “Ängste und unrealistische Erwartungen sind schlechte Berater für die eigenen Entscheidungen. Besser ist es, mit der Familie, Freunden oder Ärzten offen über die eigenen Vorstellungen zu sprechen.“ Der Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, worauf beim Verfassen der Patientenverfügung zu achten ist.
  • Mit einer Patientenverfügung werden Wünsche für eine Situation festgelegt, die der Verfasser aus eigener Erfahrung vermutlich gar nicht kennt. Umso wichtiger ist es, sich vorher von einem Arzt beraten zu lassen, um die Konsequenzen der Patientenverfügung besser einschätzen zu können.
  • Am 01.09.2009 ist das Patientenverfügungsgesetz in Kraft getreten. Jedoch  gibt dieses keine abschließende Regelung wie eine Patientenverfügung verfasst sein muss. Sie sollte jedoch immer schriftlich aufgesetzt und mit Ort und Datum versehen sein. Von der Verwendung von Vordrucken, die nur unterschrieben werden müssen, ist abzuraten, wenn dadurch der Wille des Betroffenen nicht klar erkennbar ist.
  • Lassen Sie eine unbeteiligte dritte Person mit unterschreiben, dass sie diese Verfügung aus freien Willen verfasst haben und sich dabei über die Bedeutung der niedergeschriebenen Entscheidung bewusst waren.
  • Die Patientenverfügung sollte nicht nur so aufbewahrt werden, dass sie bei Bedarf leicht gefunden wird. Auch Angehörige und Ärzte sollten wissen, dass überhaupt eine Verfügung besteht. Empfehlenswert ist es, die Verfügung von Ihrem Haus- oder Facharzt mit unterschreiben zu lassen.
  • Auch wenn die Verfügung nicht verjährt, sollte sie regelmäßig (alle zwei Jahre oder vor Operationen) überprüft und bei Bedarf aktualisiert werden. Dabei ist das Aktualisierungsdatum, einschl. der eigenen Unterschrift neu einzufügen.

Formulierungshilfen und weitere Hintergrundinformationen enthält der Ratgeber „Patientenverfügung“. Das 136 Seiten starke Buch mit Mustertexten, Formulierungshilfen, Checklisten und Code für den kostenfreien Download der Formulare aus dem Internet ist für 7,90 Euro in der Verbraucherzentrale, Neheim, Burgstraße 5 erhältlich.